Sonderausstellung | 19.10.2014 – 12.12.2014

Kunst trotz(t) Demenz

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„Um offen zu sein, ich fürchte, ich bin nicht bei vollem Verstand." (William Shakespeare, King Lear, Akt IV, Szene 7) Vor rund 400 Jahren, zu Shakespeares Zeiten, gab es das Wort „Demenz“ noch nicht, wohl aber die Problematik der Krankheit. Heute gibt es einen Namen für den Zustand, „nicht bei vollem Verstand“ zu sein, und ein wachsendes Bewusstsein der Bedeutung dieser Krankheit für unsere stetig alternde Gesellschaft. Dies war Anlass für die Draiflessen Collection, die Foyerausstellung „Kunst trotz(t) Demenz“, zu präsentieren, die dieses Thema in wunderbarer Weise aufgreift. Hier zeigten nicht nur namhafte Künstler wie Jörg Immendorf, Felix Droese oder Tatsumi Orimoto ihre künstlerischen Umsetzungen im Umfeld des Ausstellungsthemas, sondern auch demenziell betroffene Menschen ihre künstlerische Sicht auf die Welt. „Das Herz wird nicht dement“ (Udo Baer) – dieser Satz spiegelt sich in der lebensbejahenden Freude, spürbar zum Beispiel in den Arbeiten von Eberhard Warns, Herbert Zangs und Christian Zimmermann, die in ihrer starken Ausdrucksweise ein ganz anderes Bild von der Krankheit Demenz entwerfen.

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Bernd Brach, Sugar Mama, 2006 | © Bernd Brach

Pressestimme

… facettenreiche Ausstellung Ibbenbürener Volkszeitung vom 1. November 2014