Emil Nolde – a critical approach by Mischa Kuball *** erscheint im November 2020 ***

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Ergänzend zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter, dreisprachiger Katalog (deutsch, englisch und niederländisch). Die Publikation versammelt kultur- und kunstwissenschaftlich sowie philosophisch ausgerichtete Beiträge, die den Bogen von der künstlerischen Selbstinszenierung zur Entstehung eines (kritischen) Urteils spannen.

Herausgeber*in
Draiflessen Collection

Autor*innen
Astrid Becker, Martin Rudolf Brenninkmeijer, 
Felix Ensslin, Sabine Fastert, Jens Kastner, Mischa Kuball, Corinna Otto, Nicole Roth, Barbara Segelken, Wolfgang Ullrich

ISBN:
978-3-947563-98-2 (DE)
978-3-96912-006-4 (EN)
978-3-96912-007-1 (NL)

Erscheint bei
DCV
www.dcv-books.com


Astrid Becker ist stellvertretende Direktorin der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde. Nach dem Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Geschichte promovierte sie 2006 mit der Arbeit Max Beckmann. Selbst- und Weltbild in den Themen „Caféhaus“ und „Tanz“. Ihre Themen als Ausstellungskuratorin und ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die Bildkünste der Moderne, das Gesamtkunstwerk Expressionismus und die Forschung zu Künstler*innen mit einem Fokus auf Friedensreich Hundertwasser, Walter Moroder, Gabriele Münter und Pablo Picasso. Zuletzt erschienen die von ihr zusammen mit Christian Ring herausgegebenen Bände Emil Nolde trifft Henry Moore (München 2017), Emil Nolde. Glühender Farbenrausch. Aquarelle, Tusche- und Kreidezeichnungen (Köln 2018), Emil Nolde als Sammler (München 2018) und Ada Nolde. „meine vielgeliebte“. Muse und Managerin Emil Noldes (München 2019).

Felix Ensslin ist Kurator, Dramaturg, Regisseur, Philosoph und Professor für Kunstvermittlung, Ästhetik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Nach dem Studium der Philosophie und Theaterregie promovierte er 2009 mit der Arbeit Die Entbehrung des Absoluten. Eine philosophisch-psychoanalytische Untersuchung zu Martin Luthers Subjekt der Nichtigkeit in der Magnificat-Auslegung. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Konzepte der ästhetischen Erfahrung, psychoanalytische Kulturtheorien sowie Strategien des Undenkbaren. Seit 2017 ist er als Regisseur am AGORA Theater tätig. Zuletzt erarbeitete er dort Slavoj Žižeks Die drei Leben der Antigone, das im Januar 2020 Deutschlandpremiere am FFT Düsseldorf hatte. Dazu erschien in Theater der Zeit ein Gespräch zwischen ihm und Slavoj Žižek (Howgh, ich habe gesprochen!, 03/2020).

Sabine Fastert ist Privatdozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach dem Studium der Kunstgeschichte, Soziologie und Neueren Deutschen Literaturwissenschaft promovierte sie 1999 mit der Arbeit Die Entdeckung des Mittelalters. Geschichtsrezeption in der nazarenischen Malerei des frühen 19. Jahrhunderts; 2008 folgte die Habilitationsschrift Spontaneität und Reflexion. Konzepte vom Künstler in der Bundesrepublik Deutschland von 1945 bis 1960. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Bildkünste des 19. und 20. Jahrhunderts, Experimentierfeld Moderne, Kulturtransfer, Forschung zu Künstler*innen und Rezeptionstheorie. Zuletzt erschien ihr Beitrag Das kreative Potenzial der Störung. Mandalas und die abstrakte Kunst um 1900 in dem Sammelband Wahnsinnsgefüge der urbanen Moderne: Räume, Routinen und Störungen, 1870–1930 (Wien u. a. 2018).

Jens Kastner ist Soziologe und Kunsthistoriker. 2000 promovierte er mit der Arbeit Politik und Postmoderne. Libertäre Aspekte in der Soziologie Zygmunt Baumans; 2018 folgte die Habilitationsschrift Überbrückungen zwischen Kunstfeld und sozialen Bewegungen. Eine kunst- und kultursoziologische Perspektive. Er ist als freier Autor tätig und Senior Lecturer an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kultursoziologie, Kunsttheorie, Geschichte und Theorie sozialer Bewegungen und Latin American Studies. Zuletzt erschienen seine Publikation Die Linke und die Kunst. Ein Überblick (Münster 2019) und der von ihm zusammen mit Lea Susemichel herausgegebene Sammelband Unbedingte Solidarität (Münster 2020). www.jenspetzkastner.de

Mischa Kuball
Seit 2007 ist Mischa Kuball Professor für Public Art an der Kunsthochschule für Medien Köln und assoziierter Professor für Medienkunst an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung/ZKM Karlsruhe.

Wolfgang Ullrich ist Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler. Nach dem Studium der Philosophie, Kunstgeschichte, Logik/Wissenschaftstheorie und Germanistik in München promovierte er 1994 mit einer Arbeit über Martin Heidegger. Nach freiberuflichen sowie mehreren akademischen Tätigkeiten lehrte er ab 2006 als Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Seit Niederlegung der Professur 2015 ist er als freier Autor in Leipzig. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des Kunstbegriffs, Bildpolitik, Bildwissenschaft, Konsumtheorie, Kunstsoziologie, Soziale Medien und Streitkultur. Zuletzt erschienen seine Publikationen Feindbild werden. Ein Bericht (Berlin 2020) und Selfies. Die Rückkehr des öffentlichen Lebens (Berlin 2019).

Coverentwurf
Coverentwurf | © Carmen Strzelecki